Die Lösung

Liebe Leser, mit diesem Rätsel verhält es sich wie mit dem Rest des Lebens auch: Es gibt viele Lösungen, und keine ist notwendigerweise besser oder schlechter als die andere. Was natürlich nicht heißt, dass man das eigene Ergebnis nicht amüsant erklären kann. So meint zum Beispiel Klaus G.:

"Die Ergänzung ist offenkundig 13 zur Feier der glorreichen Idee, auf das Sozialgesetzbuch XIII zu verzichten. Nein, im Ernst. Eine einzige eindeutige Lösung gibt es nicht, lässt man beliebig komplexe Regeln zu. Auch die Ergänzung von 1, 2, 3, 4, 5, ? kann 11 lauten (1+2=3, 4+5=11).

Der mit Zahlen befüllte Kreis besteht aus vier Segmenten (von links oben durchnummeriert mit 1 bis 4), wobei die Zahlen in den sich gegenüberliegenden Segmenten 1 und 3 addiert jeweils 21 ergeben. Die Segmentsumme von 4 ist 41. Dann müsste die Segmentsumme von Segment 2 ebenfalls 41 sein und die fehlende Zahl 22."

Auf dieselbe Antwort kam auch Lisa D., sie erklärt sie aber anders:

"Meine Lösung wäre die 22.

Habe anfangs leider kein funktionierendes Schema erkennen können, also habe ich den Kreis waagrecht in zwei Stücke geteilt und die Summen beider berechnet. Damit diese gleich sind, habe ich das Fragezeichen durch die 22 ersetzt, sodass beide Summen 62 ergeben.

Da sich dieses Schema wiederholt, wenn man den Kreis senkrecht teilt, hoffe ich, dass die Lösung stimmt."

Den beiden Ansätzen haben wir nichts hinzuzufügen. Obwohl wir uns beim Erstellen des Rätsels eigentlich eine andere Variante ausgedacht hatten. Dafür wird der Kreis wie in der Erklärung von Klaus G. geviertelt. Unsere Lösung funktioniert dann nach dem Schema: Produkt der inneren beiden Ziffern/Zahlen plus Summe der äußeren beiden Ziffern/Zahlen liefert für alle Viertel das gleiche Ergebnis. Das bedeutet:

11 * 3 + (5 + 2) = 40

4 * 1 + (20 + 16) = 40

5 * 6 + (7 + 3) = 40

8 * 2 + (9 + ?) = 40 -> ? = 15

Alle weiteren Folgen aus unserer Reihe Knobelei der Woche finden Sie hier.

Bild: SZ 20. März 2019, 16:422019-03-20 16:42:33 © SZ.de/mkoh/lho