SZ-Podcast "Auf den Punkt" Warum Schüler die Klimapolitik nicht länger ertragen

Bei den "Fridays for future" gehen bundesweit Tausende Schüler auf die Straße. Über die letzte Generation, die den Klimawandel noch aufhalten kann.

Angefangen hat alles in Schweden. Seit Monaten tritt dort die 16-jährige Greta Thunberg jeden Freitag in den Schulstreik und demonstriert vor dem schwedischen Parlament für das Klima. "Fridays for future" nennt sie ihren Protest. Sie hat international zig Nachahmer gefunden. In Deutschland gehen seit Wochen an jedem Freitag während der Unterrichtszeit tausende Schülerinnen und Schüler auf die Straße.

Doch ganz so einfach ist das mit dem Protest nicht. Eigentlich gilt für die Schüler die Schulpflicht. Ein Streikrecht wie bei Arbeitnehmern gibt es für Schüler nicht. Sie müssen mit Strafen von Nacharbeiten oder Verweisen bis hin zum Ausschluss vom Unterricht rechnen. Trotzdem muss der Protest weitergehen, sagt SZ-Bildungsredakteurin Susanne Klein.

Weitere Themen: Griechenland stimmt Mazedoniens Namensänderung zu, Trump-Vertrauter festgenommen, Queen fordert Brexit-Einigung.

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