Noch planlos?Übergang von Schule zum Beruf wird enger begleitet

Jugendliche, die noch keinen Plan für die Zeit nach der Schule haben, sollen besser begleitet werden. (Symbolbild)
Jugendliche, die noch keinen Plan für die Zeit nach der Schule haben, sollen besser begleitet werden. (Symbolbild) Christian Charisius/dpa

Kurz vor dem Schulabschluss und noch ohne Plan für Ausbildung oder Studium? In Sachsen-Anhalt sollen Schülerinnen und Schüler gezielt angesprochen und beraten werden.

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Magdeburg (dpa/sa) - Junge Menschen in Sachsen-Anhalt, die kurz vor dem Ende ihrer Schullaufbahn noch keinen konkreten Plan für Ausbildung oder Studium haben, sollen besser begleitet werden. Die Schulen können die Kontaktdaten dieser Schülerinnen und Schüler ohne Anschlussperspektive direkt an die zuständigen Berufsberater übermitteln, wie das Bildungsministerium in Magdeburg mitteilte. Eine Änderung des Schulgesetzes mache das möglich. Die Berater können die Jugendlichen dann gezielt einladen. Das neue Verfahren wird in diesem Schuljahr erstmals umgesetzt.

Bildungsminister Jan Riedel (CDU) sagte: „Unser Ziel ist klar: Niemand soll nach der Schule ohne Perspektive bleiben. Wir brauchen jeden einzelnen jungen Menschen für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg unseres Landes.“ Der Chef der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, Markus Behrens, erklärte: „Der Übergang von der Schule in den Beruf ist ein entscheidender Schritt für junge Menschen und zugleich von großer Bedeutung für unseren Arbeitsmarkt. Jugendliche brauchen verlässliche Perspektiven, Unternehmen engagierte Nachwuchskräfte, insbesondere unter dem Aspekt der demografischen Entwicklung“

© dpa-infocom, dpa:260202-930-630241/1

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