KinderbildungMinisterin: Keine Elternbeiträge in letzten zwei Kita-Jahren

Die Opposition im NRW-Landtag verlangt von der Regierung Aufklärung zu einem „Kita-Geheimpapier“.
Die Opposition im NRW-Landtag verlangt von der Regierung Aufklärung zu einem „Kita-Geheimpapier“. Henning Kaiser/dpa

Eltern bangen um Qualität und Beitragsfreiheit in den Kita-Jahren vor der Einschulung: Werden die Gebühren erhöht, oder nicht? Die Familienministerin steht im Landtag Rede und Antwort.

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Düsseldorf (dpa/lnw) - In den letzten beiden Kita-Jahren vor der Einschulung wird es in Nordrhein-Westfalen nach Aussage der Landesregierung auch künftig keine Elternbeiträge geben. „Das ist nicht Gegenstand der Diskussion“, versicherte NRW-Familienministerin Josefine Paul (Grüne) in einer Fragestunde des Düsseldorfer Landtags. „Das wird in keinem Gesetzentwurf der Landesregierung stehen.“ Andere Behauptungen aus Reihen der Opposition seien „Unterstellungen“. 

Auslöser ist ein Eckpunkte-Papier zu einer möglichen Kita-Reform mit Gebühren für Betreuungszeiten, die über 35 Wochenstunden hinausgehen. Die interne Vereinbarung der NRW-Regierung mit kommunalen Spitzenverbänden und Kita-Trägern war vor der Kommunalwahl bekanntgeworden. An diesem Freitag wird der Landtag auf Antrag von SPD und FDP noch einmal ausführlich in einer Aktuellen Stunde über das Thema diskutieren.

© dpa-infocom, dpa:250917-930-50697/1

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