Identitäre Bewegung:Wie sich die rechte Szene an Österreichs Unis neu aufstellt

Schmierereien der Identitären Bewegung in München, 2016

Eine mit dem Lambda-Logo der Identitären beschmierte Laterne in München

(Foto: Florian Peljak)
  • Die rechtsextreme Identitäre Bewegung tritt in Österreich vor allem an den Hochschulen auf.
  • In jungen, politisch engagierten Studenten finden die österreichischen "Identitären" offenbar besonders leicht Anhänger.
  • Die Unis versuchen mittlerweile verstärkt, sich gegen die Rechtsextremen zu wehren.

Von Simon Pötschko

Wenn sich die Mitglieder der rechten "Identitären Bewegung Deutschland" in Zukunft zu Störaktionen treffen wie nun am Wochenende in Berlin, als einzelne Aktivisten das Brandenburger Tor besetzt hatten, wird das Bundesamt für Verfassungsschutz wohl ein Auge auf sie haben. Mitte August kündigte die Behörde an, dass die Gruppierung von nun an bundesweit beobachtet werde. Zuvor stand sie nur in einzelnen Bundesländern unter Beobachtung. Vorbild der deutschen "Identitären" ist ihr Pendant in Österreich. Dort ist die Bewegung schon seit einigen Jahren aktiv - und tritt vor allem an den Hochschulen des Landes in Erscheinung.

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