Hochschulen - Potsdam:500 000 Euro für Härtefallfonds der Studentenwerke

Ausbildung
Manja Schüle (SPD) streicht sich durchs Haar. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Potsdam (dpa/bb) - Brandenburgs Wissenschaftsministerium stellt rund 500 000 Euro für Studenten bereit, die durch die Corona-Krise finanziell in Not geratenen sind. Mit der Summe werden die Härtefallfonds der Studentenwerke in Potsdam und Frankfurt (Oder) aufgestockt, wie Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) am Freitag mitteilte.

Das Geld sei für diejenigen gedacht, die bei den Zuschüssen des Bundes leer ausgegangen seien. Mehr als zwei Drittel der Studierenden arbeiteten neben dem Studium, bei einem Großteil seien jetzt Jobs und damit Einkünfte weggefallen.

Die vom Bund zur Verfügung gestellten 100 Millionen Euro für Zuschüsse an Studierende sind Schüle zufolge nicht ausreichend. Zudem seien die Antragsbedingungen eine Zumutung. Die Ablehnungen zeigten, dass vielen bedürftigen Studierenden durch das Bundesprogramm nicht geholfen werde. Über die Härtefallfonds seien nun Einmalzuschüsse von 300 Euro möglich.

Zur Entlastung der Bafög-Empfänger wolle das Land kurzfristig das Brandenburgische Hochschulgesetz ändern, kündigte Schüle an. Studierenden solle damit unbürokratisch eine coronabedingte Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit ermöglicht werden.

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