Hochschulen - Göttingen:Göttinger Wissenschaftler fordern klimaneutrale Universität

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Göttingen (dpa/lni) - Sieben Göttinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben von ihrer Universität Klimaneutralität bis 2030 gefordert. Wissenschaft habe die Ursachen der Klimakrise aufgedeckt, und Wissenschaft trage eine herausragende Verantwortung für ihre Bewältigung, hieß es in einem am Donnerstag überreichten Brief an den neuen Universitätspräsidenten Metin Tolan. Zur Bewältigung der Klimakrise müssten jeder Mensch, jedes Unternehmen, jede Institution einen Beitrag leisten. Nur so könnten die Pariser Klimaziele, zu denen Deutschland sich bekennt, noch erreicht werden.

Tolan solle sich dafür einsetzen, dass die Universität und die wissenschaftlichen Einrichtungen der Stadt ihre CO2-Emissionen ab sofort senken und sich zur Klimaneutralität bis 2030 verpflichten. Unterzeichnet haben unter anderem der Agrarökonom und Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Matin Qaim, die Medizinethikerin und ehemalige Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Claudia Wiesemann, sowie der Germanist und Leibniz-Preisträger Heinrich Detering.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-218692/2

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