Corona-Studie:Pandemietreiber Schule?

Lesezeit: 3 min

Schule: Klasse eines Gymnasiums in Marktoberdorf während der Corona-Pandemie

Die strengen Hygieneregeln an den Schulen hätten Wirkung gezeigt, loben die Forscher des Bonner Institute of Labor Economics.

(Foto: imago images/Action Pictures)

Die Schulöffnungen nach dem Lockdown wurden stark kritisiert. Nun haben Forscher untersucht, wie sich die Rückkehr zum Präsenzunterricht auf die Infektionszahlen ausgewirkt hat. Das Ergebnis überraschte sie selbst.

Von Paul Munzinger

In Gladbeck ist Anfang Oktober das passiert, was viele Lehrkräfte, Eltern und Fachleute seit Beginn des neuen Schuljahres in ganz Deutschland befürchten: Die Schulen sind zu Corona-Hotspots geworden. An neun der 21 Schulen der Stadt im Ruhrgebiet gab es Corona-Infektionen, 60 Personen waren betroffen. Und an drei dieser Schulen hatten sich Jugendliche nachweislich gegenseitig angesteckt. Es handle sich um ein "spezifisch auf Schulen konzentriertes und durch die Verfolgung von Infektionsketten belegbares Ausbruchsgeschehen", teilte die Stadt mit. Und verhängte eine Maskenpflicht im Unterricht. Sie gilt bis Ende Oktober - also über die laufenden Herbstferien hinaus.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Garten
Der Traum vom eigenen Pool
Luftverkehr
"Ich befürchte, dass dieser Sommer ein Horror wird"
Thomas Gottschalk im Interview
"Die junge Generation heute ist so weichgekocht und so ängstlich"
grüne flagge
Dating
Diese grünen Flaggen gibt es in der Liebe
Agota Lavoyer
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder
"Viele schämen sich oder haben Angst vor den Konsequenzen"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB