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Bildung - Schwerin:Lehrergewerkschaft gegen einheitliches Zentralabitur

Schwerin (dpa/mv) - Die Gewerkschaft für Wissenschaft und Erziehung (GEW) hat Forderungen nach einem bundesweit einheitlichen Zentralabitur zurückgewiesen. "Bei 16 verschiedenen Schulsystemen ist das nicht der Punkt, an dem man mit einer Vereinheitlichung beginnen kann", sagte die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner. Damit zäume man das Pferd von hinten auf. Mecklenburg-Vorpommern habe zudem schwerwiegendere Probleme in der Bildungspolitik. Auch die Bundes-GEW lehnt den Vorstoß Lindner zufolge ab.

Die CSU hatte am Freitag Forderungen von FDP-Chef Christian Lindner nach einheitlichen Bildungsstandards zurückgewiesen. "Wir wollen die beste Bildung für unsere Schüler und keinen deutschen Durchschnitt. Wir sind für Leistung und Wettbewerb und gegen sozialistische Gleichmacherei", hatte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Freitag erklärt.