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Bildung - Potsdam:Studierendenvertretungen fordern Soforthilfen für Studenten

Ausbildung
Im Rahmen des bundesweiten Protest von Studierendenvertretungen "Gegen die unzureichenden Hilfsmaßnahmen für Studierende" haben Demonstranten an der Fassade des Rechenzentrums ein Transparent entfaltet. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/ZB (Foto: dpa)

Potsdam (dpa/bb) - Vertreter der Brandenburger Studierendenvertretungen haben vor dem Potsdamer Wissenschaftsministerium für Soforthilfen für Studenten demonstriert. Finanzielle Hilfen für Studierende in Deutschland müssten schnell kommen und unbürokratisch zu beantragen seien, sagte Amanda Steinmaus, Sprecherin der Organisatoren von Kundgebungen in mehreren deutschen Städten, der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Bundesweit seien Studenten in fünf Landeshauptstädten und in Bonn wegen ihrer schlechten finanziellen Lage in der Corona-Krise auf die Straßen gegangen. Vor dem Potsdamer Ministerium demonstrierten etwa 15 Menschen.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) teilte am Montag mit, sie wolle die Studierenden mit dem Problem nicht allein lassen. "In Brandenburg haben wir die Härtefallfonds bei unseren Studentenwerken Potsdam und Frankfurt (Oder). Wir werden prüfen, ob die Mittel dort ausreichen oder gegebenenfalls aufgestockt werden müssen."

Die Studierendenvertretungen forderten bei der bundesweiten Aktion einen Hilfsfonds von etwa einer Milliarde Euro, wie Steinmaus sagte. Außerdem solle darüber nachgedacht werden, das Bafög für alle Studierenden zu öffnen, zu entschlacken und die Rückzahlung für die Zeit der Corona-Pandemie auszusetzen, erklärte Steinmaus.

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