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Bildung - Potsdam:GEW fordert Wechselunterricht zwischen Schule und zu Hause

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Potsdam (dpa/bb) - Die Brandenburger Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sorgt sich angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen um die Mitarbeiter im Bildungsbereich. "Wenn wir flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas verhindern wollen, müssen wir jetzt handeln", betonte GEW-Landeschef Günther Fuchs am Donnerstag in einer Mitteilung. Bisherige Maßnahmen und die bestehenden Hygienekonzepte der Schulen und Kitas reichten nicht aus, um die Pandemie wirksam eindämmen zu können. Die Schulen müssten angewiesen werden, den Mindestabstand von 1,5 Meter strikt einzuhalten und zeitlich befristet einen Wechselunterricht zwischen Präsenz- und Fernlernphasen zu organisieren.

Fuchs kritisierte die Einschätzung der Landesregierung, dass Schulen und Kitas gut vorbereitet seien. Das sei nicht nachvollziehbar und gehe an der Realität vorbei. "Es ist dringender Handlungsbedarf angesagt und kein weiterer Blindflug", sagte er.

Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 seien angesichts der steigenden Zahl von Schülern die Klassenstärken weiter erhöht worden. Dies widerspreche genau den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts.

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