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Bildung - Mainz:Jungen und Mädchen "passgenau" für MINT-Fächer begeistern

Mainz (dpa/lrs) - Um Mädchen und Jungen für MINT-Fächer zu begeistern, braucht es nach Ansicht der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) eine passgenaue Ansprache. Noch immer seien Frauen in MINT-Berufen unterrepräsentiert, sagte Hubig am Montag beim vierten Runden Tisch "MINT" in Mainz. Eine neue Broschüre für die Schulen im Land solle nun dazu beitragen, gezielt junge Frauen und Mädchen an die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik heranzuführen.

Der Runde Tisch "MINT" unter anderem mit Vertretern von Lehrerverbänden, Behörden, Wissenschaftlern, Stiftungen, dem Landeselternbeitrag und der Landesschülervertretung war vor rund drei Jahren gestartet. Hubig sagte bei der vierten Ausgabe am Montag, schon damals sei die Rede von einem dringenden Bedarf an MINT-Fachkräften gewesen. Dies sei nun "aktueller denn je".

Nichtsdestotrotz zeige die MINT-Strategie Wirkung, sagte Hubig. Es gebe mittlerweile mehr Schulen mit MINT-Schwerpunkt und mit Koblenz und Mainz-Bingen die ersten MINT-Regionen in Rheinland-Pfalz. Dem Ministerium zufolge sollen auch die zwei Pilotprojekte "IT2School" und "KiTec" ausgeweitet werden. Bei ersterem sollen Schüler weiterführender Schulen IT-Prozesse verstehen und selbst gestalten, "KiTec" richtet sich an Grundschulen und soll technische Zusammenhänge im Alltag spielerisch erklären. "Gemeinsam machen wir Rheinland-Pfalz zu einem starken MINT-Land", sagte Hubig.