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Zweitwohnungssteuer:Am Tegernsee wird's teurer

Die Gemeinden Bad Wiessee und Kreuth am Tegernsee erhöhen ihre Steuern auf Zweitwohnungen. Beide verlangen von den Eigentümern in Zukunft 20 Prozent der Kaltmiete, die sich pro Jahr für die jeweilige Wohnung einnehmen ließe. Bisher lag der Satz jeweils bei zwölf Prozent. Mit den Ratsbeschlüssen vom Donnerstagabend folgen die beiden Gemeinden dem Beispiel der Stadt Tegernsee aus dem vergangenen Jahr. Erklärtes Ziel ist es, die Zahl der Zweitwohnsitze wieder zu verringern. Diese sind rund um den Tegernsee zuletzt immer mehr geworden, während viele einheimische Familien und auch die dringend benötigten Arbeitskräfte in Gastronomie und Kliniken kaum mehr erschwingliche Wohnungen finden.

© SZ vom 23.02.2019 / kpf
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