Paviane in Nürnberg verfüttert„Es spielt keine Rolle, ob ich ein Tier im Zoo töte oder ein getötetes Tier zukaufe“

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Ein Löwe frisst die Überreste einer Giraffe, die eingeschläfert werden musste. Das Foto entstand 2014 im Kopenhagener Zoo.
Ein Löwe frisst die Überreste einer Giraffe, die eingeschläfert werden musste. Das Foto entstand 2014 im Kopenhagener Zoo. (Foto: Kasper Palsnov/epa/dpa)

Die öffentliche Verfütterung geköpfter Guinea-Paviane hat bei einigen Zoobesuchern Empörung ausgelöst. Aber wie und womit füttern andere Zoos und Wildparks in Bayern eigentlich ihre Raubtiere? Ein Überblick.

Von Max Weinhold Hernandez, Nürnberg

Als wäre die Aufregung um die zwölf gesunden, aus Platzmangel im Nürnberger Tiergarten getöteten Guinea-Paviane nicht schon groß genug gewesen, entbrannte nun auch noch eine Debatte über die Art und Weise, in der die Affen an Löwen, Tiger, Mähnenwölfe und Buntmarder verfüttert wurden – öffentlich, nachdem sie geköpft worden waren.

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Tierethikerin im Interview
:„Die Paviane zu töten, wäre skandalös“

Der Tiergarten Nürnberg zieht in Betracht, Paviane wegen einer Überpopulation zu töten.  Dagegen wendet sich die Philosophin und Tierethikerin Judith Benz-Schwarzburg vehement. Zoos sind für sie grundsätzlich ein „Auslaufmodell“.

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