GastronomieWie Alexander Herrmann den Wurstsalat rettet

Lesezeit: 4 Min.

Sternekoch Alexander Herrmann mit dem Wurstsalat in der Gourmet-Variante.
Sternekoch Alexander Herrmann mit dem Wurstsalat in der Gourmet-Variante. Sebastian Beck

Sauer, fettig, zwiebelig – der Wurstsalat ist der Prolet auf der bayerischen Speisekarte. Sternekoch Alexander Herrmann aus Wirsberg verwandelt ihn für die SZ aber in ein Gourmet-Gericht.

Von Sebastian Beck

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Der Wurstsalat ist der Prolet auf jeder bayerischen Speisekarte. Vorne geben Schnitzel Wiener Art und Schweinsbraten großmächtig den Ton an. Ganz hinten zwischen Brotzeitplatte und zwei Paar Wiener fristet der Wurstsalat sein Dasein, obendrein als eines der billigsten Gerichte, auch wenn er inzwischen fast überall im Land die Zehn-Euro-Marke durchbrochen hat. Dennoch ist der Wurstsalat eine Speise, deren Charme in den Biergarten-Monaten selbst Vegetarier erliegen. Das liegt daran, dass er gekühlt serviert wird und mit seiner Säure besser zu Bier und Sommerhitze passt als beispielsweise eine Schweinshaxn. Im Winter hingegen kommen nur Fanatiker auf die Idee, sich einen Wurstsalat reinzuziehen.

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