Wenn die Wüstners über Politik diskutieren, dann vorzugsweise am heimischen Esstisch in Herzogenaurach. Dort haben sie auch an einem Nachmittag Anfang Februar Platz genommen, ziemlich genau einen Monat vor der bayerischen Kommunalwahl, bei der SPD-Stadträtin Sandra Wüstner, 54, erneut kandidiert und ihre Tochter Joy Wüstner erstmals. Die 20-Jährige tritt für die Linke an – anders als einst ihre Oma Doris Wüstner, 80, die CSU-Politikerin und zwölf Jahre stellvertretende Bürgermeisterin in der mittelfränkischen Stadt war.
Eine Familie, drei Parteien„Hier zu Hause machen wir keinen Wahlkampf“
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Die Oma früher CSU-Politikerin, die Mutter SPD-Stadträtin und die Tochter jetzt Linken-Kandidatin – zu Besuch bei der ungewöhnlichen Kommunalpolitikerinnen-Familie Wüstner in Herzogenaurach.
Interview von Max Weinhold Hernandez, Herzogenaurach
