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Würzburg:Student wird freigesprochen

Rund vier Jahre nach einem Vorfall auf dem Ball der Würzburger Burschenschaft Germania ist ein Student vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 30-Jährigen vorgeworfen, einer Frau K.o.-Tropfen in ihren Cocktail geschüttet zu haben, anschließend soll er sich an ihr vergangen haben. Die Frau konnte sich laut Anklage an nichts mehr erinnern, fand aber später Flecken auf ihrer Kleidung, zudem hatte sie Blutergüsse am Hals und an der Lippe. Das Gericht fand für die Tat aber keine Anhaltspunkte und erließ am Dienstag einen Freispruch. Die Staatsanwalt stellte das Verfahren seit 2015 mehrmals ein, weil sie nicht genügend Beweise sah, die Geschädigte legte Beschwerden ein, was doch zur Anklage führte. Die Frau konnte das Urteil nicht mehr miterleben - sie ist gestorben.