WürzburgSpurensuche in Würzburg und Ochsenfurt

Polizisten suchen die Bahnstrecke nach Spuren der Gewalttat im Regionalzug bei Würzburg ab. Auch vor der ehemaligen Wohnung des Täters steht ein Streifenwagen.

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dpa

Am Morgen nach der Attacke in einem Regionalzug bei Würzburg laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Ein Afghane hatte am Montagabend Passagiere eines Regionalzuges mit einer Axt und einem Messer angegriffen.

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dpa

Bei der Attacke wurden mehrere Menschen zum Teil lebensbedrohlich verletzt. Bei den Opfern handelt es sich um eine Familie aus Hongkong.

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Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der Angreifer wurde auf der Flucht von SEK-Beamten erschossen. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verteidigte den Einsatz der Einsatzkräfte in der Sitzung des bayerischen Kabinetts. Die Polizisten hätten in einer Notsituation gehandelt.

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dpa

Über den jungen Mann ist bislang wenig bekannt. Nur so viel: Es handelt sich um einen 17 Jahre alten Afghanen, der vor zwei Jahren als Flüchtling alleine nach Deutschland kam. Bevor er vor zwei Wochen zu einer Pflegefamilie gezogen ist, lebte er in einem Kolping-Wohnheim in Ochsenfurt (Bild). Der Täter soll mit dem IS sympathisiert haben. In seinem Zimmer wurde eine selbstgebastelte IS-Fahne und ein entsprechender Text gefunden. Die Terrormiliz hat inzwischen die Tat für sich beansprucht.

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AFP

Derzeit suchen Beamten die Bahnstrecke ab. Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat die Ermittlungen übernommen.

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