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Würzburg:Und sie dachten, es wäre vorbei

Der Regionalzug 58130 war einer der Tatorte des Axtangriffs, den ein 17-Jähriger verübt hat. Auf seiner Flucht verletzte er eine weitere Frau schwer.

(Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa, Bearbeitung: SZ)

Vor fünf Jahren geht ein Jugendlicher in einem Zug bei Würzburg mit einer Axt auf Menschen los. Und jetzt die Messerattacke vor drei Wochen - dabei kämpfen Opfer, Retter und so viele Andere noch mit den Folgen von 2016.

Von Clara Lipkowski und Olaf Przybilla

Uwe Kinstle war gerade dabei, mit seiner Frau einen runden Hochzeitstag zu begehen, verheiratet seit 30 Jahren. Gefeiert hatten sie gemeinsam im Würzburger "Backöfele", nach Hause musste Kinstles Frau dann alleine mit der Straßenbahn fahren. Kinstle machte sich auf den Weg in den Stadtteil Heidingsfeld. Von dort wurde eine große Lage gemeldet, drei Einsatzorte, mehrere Schwerstverletzte. Erst in den Tagen und Wochen danach wurde klar, dass eine Regionalbahn bei Würzburg zum Schauplatz eines islamistischen Anschlags geworden war. Verübt offenbar von einem Anhänger der Terrormiliz, die sich "Islamischer Staat" nennt.

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