MeinungRegensburger Ex-OB WolbergsDas Urteil ist richtig, die Strafe zu hart

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Kommentar von Andreas Glas

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Der frühere Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (links) vor der Urteilsverkündung am Mittwoch. Neben ihm sein Verteidiger Peter Witting.
Der frühere Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (links) vor der Urteilsverkündung am Mittwoch. Neben ihm sein Verteidiger Peter Witting. Foto: Malin Wunderlich/dpa

Wenn ein Angeklagter fast ein Jahrzehnt lang auf sein Urteil warten muss, ist das eine Zumutung, auch für einen Politiker. Die Strafe von zweieinhalb Jahren Gefängnis für Regensburgs Ex-OB Joachim Wolbergs hinterlässt ein ungutes Gefühl.

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Dieses Urteil ist richtig. Schon wegen dieser Zahl: 475 000 Euro. So hoch waren die Parteispenden, die über Strohmänner flossen, weil niemand merken sollte, dass es sich um Schmiergeld eines Bauträgers handelte. Joachim Wolbergs hat dieses Geld genommen. Man nennt das Korruption. Es ist überfällig, dass ein Gericht dies nun bestätigt hat. Alles gut also, zehn Jahre nachdem die Affäre um den inzwischen ehemaligen Regensburger Oberbürgermeister losgebrochen ist?

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