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Wohngemeinschaften:Pflegebedürftige wohnen öfter zusammen

Ambulant betreute Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen werden im Freistaat immer beliebter. Ende 2018 gab es nach Angaben des Pflegeministeriums 363 solcher Einrichtungen. Das waren 24 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Bewohner stieg von 2364 auf 2601. "Wir wollen den flächendeckenden Ausbau dieser Wohnform in Bayern auch künftig weiter voranbringen", sagte Ministerin Melanie Huml (CSU) einer Mitteilung zufolge. Heuer stünden dafür 750 000 Euro zur Verfügung. Seit 2008 habe ihr Haus 90 ambulant betreute Wohngemeinschaften mit knapp 2,9 Millionen Euro gefördert. "In ambulant betreuten Wohngemeinschaften sind Pflegebedürftige durch selbst organisierte Pflege- und Betreuungsleistungen gut versorgt - und sie leben in einer fast familiären Atmosphäre", erklärte die Ministerin. Wenn die Mieter ihren Alltag nicht mehr selbständig gestalten könnte, übernehmen die Angehörigen oder ein Vertreter diese Aufgabe.

© SZ vom 11.03.2019 / dpa

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