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Wirtschaft - Fürth:Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Bayern bleibt niedrig

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Fürth (dpa/lby) - Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Bayern ist trotz der Corona-Krise niedrig. Im Januar 2021 hätten 138 bayerische Unternehmen bei den Gerichten Insolvenzanträge gestellt, im Dezember seien es 168 gewesen, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik am Dienstag in Fürth mit.

Zwischen März und September 2020 war die Pflicht zur Stellung eines Insolvenzantrags ausgesetzt worden, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern. Im September hatte die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Freistaat laut der Daten der Statistiker mit 121 ihren Tiefststand erreicht.

Doch auch danach ist die Zahl der von Firmen gestellten Insolvenzanträge nach Angaben des Landesamtes "ungewöhnlich niedrig" geblieben. Von den 138 Insolvenzanträgen, die bayerische Unternehmen im Januar 2021 stellten, seien insgesamt 708 Arbeitnehmer betroffen gewesen.

Die Zahl der übrigen Insolvenzanträge - etwa von Privatpersonen oder ehemals Selbstständigen - steige dagegen seit Oktober 2020 stetig, wie das Landesamt weiter mitteilte. Im September 2020 hatte ihre Zahl mit 230 ihren Tiefststand erreicht, im Januar 2021 waren es schon 721. Jedoch sei das immer noch ein Prozent weniger als im Vorjahresmonat.

© dpa-infocom, dpa:210302-99-652935/2

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