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Wintersport:Geschwindigkeitsplausch

Tiefschneefahrer faehrt durch einen verschneiten Nadelbaum Frankreich Savoy freerider passing snow

Schneeschöckchen: Wer rasant unterwegs ist, sollte bremsen und ausweichen können. Das trainiert der DSV.

(Foto: imago/blickwinkel)

Können Skifahrer ihre Geschwindigkeit richtig einschätzen - und im Zweifelsfall auch anhalten? Das dürfen Wintersportler beim DSV-Sicherheitstraining am Spitzingsee ausprobieren.

Die Piste ist ein Übungshang, das Gefälle vergleichsweise gering. Dennoch heißt das nicht: Hier geht es nur langsam bergab. Selbst kleine Skifahrer erreichen mühelos Geschwindigkeiten von mehr als 40 Stundenkilometern. Ein Erwachsener nimmt noch mehr Tempo auf. Die Frage ist, ob die Skifahrer ihre Geschwindigkeit richtig einschätzen können?

Ob sie im Zweifelsfall auch anhalten können? Wie sicher sie bei Manövern sind? Um die Wintersportler in diesen Fragen zu schulen, organisiert der Deutsche Skiverband (DSV) schon seit sieben Jahren die "DSV aktiv Safety Days" in deutschen Skigebieten. Am Samstag, 27. Januar, sind die Experten des Verbandes nun am Spitzingsee, zwei Wochen später am Großen Arber (10.2.) unterwegs, um an vier Übungsstationen die Skisportler in puncto Sicherheit zu coachen. So gibt es beispielsweise die Geschwindigkeitsmessstrecke.

Wer dort startet, soll so schnell fahren wie möglich - und sich danach selbst einschätzen. Die Teststrecke ist nicht steil, dennoch sind die meisten überrascht von ihrem Tempo. Sensibilisiert werden die Teilnehmer an anderen Stationen etwa dafür, wie schwierig es ist, an einer bestimmten Markierung zu halten oder während der Fahrt auszuweichen. Am Ende dürfte klar sein, dass selbst ein Übungshang nicht zu unterschätzen ist.

DSV aktiv Safety Days, Sa., 27. Jan., Spitzingsee; Sa., 10. Feb., Großer Arber, je 10-15 Uhr, Eintritt frei

© SZ EXTRA vom 25.01.2018/amm

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