Zwischenbilanz der SkigebieteVolle Pisten trotz Preisanstiegs

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Skifahrer sitzen auf der Zugspitze in einem Skilift.  In das Gebiet an Deutschlands höchstem Berg kamen zwischen den Jahren bei bestem Wetter teils an die 4500 Gäste pro Tag.
Skifahrer sitzen auf der Zugspitze in einem Skilift.  In das Gebiet an Deutschlands höchstem Berg kamen zwischen den Jahren bei bestem Wetter teils an die 4500 Gäste pro Tag. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Künstliche Beschneiung, frühe Schneefälle und viele Sonnentage sorgen für lange Schlangen am Lift: Die Nachfrage ist beim Wintersport ungebrochen.

Minusgrade, früher Schnee – und in den Weihnachtsferien viel Sonne: Die Skigebiete in Deutschland ziehen eine positive Zwischenbilanz. Gebiete mit künstlicher Beschneiung verzeichneten teils sogar einen Besucherzuwachs – oder lägen auf dem ohnehin schon guten Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Seilbahnen (VDS) mit.

Reine Naturschneegebiete profitierten von den Schneefällen. Die gestiegene Preise hielten die Gäste offensichtlich nicht ab. Mindestens ein paar Euro mehr müssen Skifahrer in dieser Saison für das Tagesticket hinlegen. Um die vier Prozent mehr sind es vielerorts. Ein Tagesskipass im Skigebiet Zugspitze kostet für Erwachsene 69 Euro, drei Euro mehr als im Vorjahr.

In das Gebiet an Deutschlands höchstem Berg kamen zwischen den Jahren bei bestem Wetter teils an die 4500 Gäste – etwa bei dieser Zahl stellt die Bayerische Zugspitzbahn vorsorglich den Verkauf von Tagestickets ein, um die Talfahrt für alle sicherzustellen.

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Die Saison war nach Schneefällen im November mancherorts früher gestartet als ursprünglich geplant. Los ging es am 23. November im Allgäuer Familiengebiet Söllereck in Oberstdorf – „so früh wie nie“, wie die Oberstdorf-Kleinwalsertal-Bergbahnen warben. In anderen Gebieten wie auch an der Zugspitze ging es wenige Tage später los.

„Wir freuen uns über die ungebrochene Nachfrage nach Wintersport in unserer heimischen Bergwelt und über die durchweg positive Stimmung bei den Gästen und blicken optimistisch auf die kommenden und hoffentlich schneereichen Wochen“, kommentierte VDS-Geschäftsführerin Birgit Priesnitz den bisherigen Saisonverlauf.

Die deutschen Seilbahnbetriebe hatten rund 55 Millionen Euro in Neuerungen investiert, wie der VDS zum Saisonstart mitgeteilt hatte. Das Geld floss unter anderem in den Neubau von Anlagen und Gastronomie, aber auch in Zusatzangebote wie Rodelmöglichkeiten und Funparks. Schon in der vergangenen Saison waren die Liftbetreiber zufrieden. Beim VDS war zum Ende die Rede vom „besten Winter seit Corona“ für deutsche Wintersportgebiete.

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