bedeckt München

Pläne für Wildbad Kreuth:"Da muss man erst einmal mit Weihrauch durch"

Aus dem ehemaligen CSU-Tageszentrum soll ein "Mental Retreat" werden. "Minimalistisch" soll es sein, "aber extrem hochwertig", sagt Inhaber Korbinian Kohler.

(Foto: Matthias Köpf)

Die CSU und Wildbad Kreuth - das gehörte viele Jahre lang fest zusammen. Nun soll das Anwesen ein "Mental-Retreat" werden, in dem sich die Gäste ohne Wlan und Fernseher Fragen über den Sinn des Lebens stellen können. Ein Besuch.

Von Matthias Köpf, Kreuth

Die Kulisse wäre immer noch bereit. Über Nacht hat es noch einmal ein bisschen geschneit, und jetzt am frühen Vormittag taucht die Sonne den Gernbergkopf und im Hintergrund den Buchstein in winterliches Licht. Sogar die Vorfahrt wäre geräumt, doch am weiß-blauen Fahnenmast ist nicht beflaggt, und nirgends steht ein Ü-Wagen. Während am Berliner Alexanderplatz die CSU-Landesgruppe im Bundestag in ihrer hybriden Winterklausur die zugeschaltete Kanzlerin empfängt, schlägt hier in Wildbad Kreuth die Uhr am kleinen Dachtürmchen zwar wacker alle Viertelstunden, aber ihre Zeiger stehen schon lange auf kurz vor dreiviertel Eins. Allerdings sollen hier bald neue Zeiten anbrechen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Buchladen SHE SAID
NS-Zeit und Migranten
Das Erbe
Weddings in the Coronavirus pandemic
Kalifornien
Paradise Lost
Mediziner in der Pandemie
Ärztin ohne Grenzen
Visualisierung: Moringa-Hochhaus in der Hamburger Hafencity
Nachhaltiges Bauen
Wirklich grün wohnen
Arbeitsleben
"Fieses Verhalten ist ansteckend"
Zur SZ-Startseite