Winterwetter in FrankenGlättegefahr: Wenige Schulen bleiben weiter geschlossen

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Winterwetter in Nürnberg: Wer draußen unterwegs ist, sollte wegen drohender Glätte vorsichtig sein.
Winterwetter in Nürnberg: Wer draußen unterwegs ist, sollte wegen drohender Glätte vorsichtig sein. Daniel Karmann/dpa

Nach den starken Schneefällen in Franken findet in Erlangen und im Landkreis Kulmbach noch kein Präsenzunterricht statt. Es besteht weiter Glättegefahr - und es könnte wieder schneien.

Nach den starken Schneefällen findet fast überall in Bayern wieder Präsenzunterricht in den Schulen statt. Nur im mittelfränkischen Erlangen und im oberfränkischen Landkreis Kulmbach bleiben die Schulen auch am Mittwoch geschlossen. Das gab das Kultusministerium auf seiner Homepage bekannt.

Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) erklärte den neuerlichen Ausfall des Präsenzunterrichts in den sozialen Medien. Der Grund sei, das rund um die Schulgebäude die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler gefährdet sei. Es gebe geschädigte Bäume, auf Schulhöfen seien Äste gebrochen und die Wege rund um die Schulen seien nicht ausreichend gesichert.

Am Mittwoch sollten alle Schulen kontrolliert und bei Bedarf gesichert werden. Am Donnerstag solle dann der Unterricht wieder überall in Präsenz stattfinden. Janik bat um Verständnis. „Uns ist bewusst, dass die Situation für viele Familien eine große Belastung darstellt und organisatorisch sehr herausfordernd ist“, sagte er. Dennoch habe die Sicherheit Priorität.

Im Landkreis Kulmbach fällt die Schule wegen hoher Glättegefahr aus. Eine Notbetreuung ist eingerichtet.

Auch anderswo ist der Alltag noch nicht wieder eingekehrt. Im Landkreis Bamberg fällt für den Rest der Woche die Müllabfuhr aus, erst von Montag an sollen die Abfuhren wieder normal funktionieren.

Die starken Schneefälle hatten in den vergangenen Tagen vor allem Franken getroffen. Am Montag blieben dort viele Schulen geschlossen, in einigen Regionen war das auch noch am Dienstag der Fall.

Auch am Mittwoch drohen schwierige Wetterverhältnisse. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes. (DWD) kommt es im Norden und Westen des Freistaats zunächst zu Regen oder Schnee, vereinzelt auch zu gefrierendem Regen. Damit besteht vor allem in den Morgenstunden erhöhte Glättegefahr.

Im weiteren Tagesverlauf ziehen von Südwesten her neue Schneefälle auf. Diese breiten sich am späten Nachmittag und in der Nacht zum Donnerstag auf weite Teile Bayerns aus. Bis Donnerstagabend rechnet der DWD mit etwa drei Zentimetern Neuschnee, gebietsweise können es in den Mittelgebirgen und in Südbayern fünf bis zehn Zentimeter werden.

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