Guggenberger SeeFisch verletzt Schwimmerin am Bein: War’s erneut ein bissiger Wels?

Der Wels gilt als größter in Süßwasser lebender Raubfisch. (Symbolbild)
Der Wels gilt als größter in Süßwasser lebender Raubfisch. (Symbolbild)
Foto: Patrick Pleul/dpa

Eine 75-Jährige wird beim Schwimmen in einem See in der Oberpfalz von einem Fisch gebissen. Der Fall weckt Erinnerungen an einen Fischangriff am Brombachsee vor etwa einem Jahr.

SZ bei Google bevorzugen

Wieder einmal ein schnappender Wels? Ein Fisch soll eine 75-jährige Schwimmerin im Guggenberger See nahe Neutraubling (Landkreis Regensburg) ins Bein gebissen haben. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich bei dem Fisch um einen Wels handelt, in Bayern auch Waller genannt.

Die Schwimmerin sei leicht verletzt und am Ufer durch den Rettungsdienst versorgt worden. Eine Behandlung im Krankenhaus sei nicht nötig gewesen.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

In einem Präventionshinweis der Polizei heißt es, dass Welse während der Laichzeit aggressiver auf Schwimmer reagieren können. Dann legten die Tiere in flachen und ruhigen Gewässerabschnitten ihre Eier ab und verteidigten gegebenenfalls ihre Gelege. Laut Landesfischereiverband dauert die Laichzeit bei Welsen von April bis Juli.

Vor etwa einem Jahr hatte ein etwa zwei Meter langer Wels für Aufsehen gesorgt, der Badende in einem See in Mittelfranken attackierte und verletzte. Der „Killer-Waller“ war wohl laut Fachleuten ein Fischvater, der seinen Nachwuchs schützen wollte. Das Tier wurde wegen Sicherheitsbedenken getötet.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Zwei-Meter-Fisch im Brombachsee
:„Ein Waller kann einen nicht packen wie ein Haifisch“

Ein circa zwei Meter langer Wels verletzte fünf Badegäste im Brombachsee. Ein Experte erklärt, warum er das tat, weshalb er getötet werden musste und was es im Kontakt mit so großen Fischen zu beachten gilt.

SZ PlusInterview von Lena Hamel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: