Eiskapelle am Watzmann„In dem Gebiet herrscht ein beständiges Knirschen, Knacken oder Krachen“

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Diese Aufnahme  zeigt die Eiskapelle am Watzmann nach ihrem Einsturz.
Diese Aufnahme  zeigt die Eiskapelle am Watzmann nach ihrem Einsturz. dpa/Nationalparkverwaltung Berchtesgaden

Der Einsturz des Naturjuwels ist für Roland Baier, den Chef des Nationalparks Berchtesgaden, ein einschneidendes Ereignis – auch wenn es in Zeiten der Klimaerwärmung zu erwarten war. Wanderer sollen sich dem Gelände nicht nähern. Es besteht Gefahr für Leib und Leben.

Interview von Christian Sebald

Die Eiskapelle am Fuße der legendären Watzmann-Ostwand zählte zu den Naturjuwelen in Bayern: Zum einen war das Firneisfeld, unter dem die weitläufige Eishöhle verborgen war, das tiefstgelegene seiner Art im gesamten Alpenraum. Zum anderen war die Eiskapelle seit mehr als 200 Jahren dokumentiert. Der Naturforscher und Weltreisende Alexander von Humboldt etwa hat sie im November 1797 besucht. Nun ist die Eiskapelle in sich zusammengekracht. Der Grund ist der fortschreitende Klimawandel. Ein Gespräch mit Roland Baier, dem Chef des Nationalparks Berchtesgaden, auf dessen Gebiet der Watzmann und die Überreste der Eiskapelle liegen.

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