Politik"Es ist nicht die Aufgabe des Wahlrechts, die CSU möglichst optimal abzusichern"

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Christoph Schönberger, 57, ist Professor für Staatsrecht und Staatsphilosophie an der Universität zu Köln.
Christoph Schönberger, 57, ist Professor für Staatsrecht und Staatsphilosophie an der Universität zu Köln. privat

Die Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl droht für Söders Partei zur Existenzfrage zu werden, der CSU-Chef nennt sie verfassungswidrig. Staatsrechtsprofessor Christoph Schönberger sieht das anders.

Interview von Andreas Glas

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Die Wahlrechtsreform hallt immer noch nach, der Zorn ist groß in der CSU. Scheitert die Partei an der Fünf-Prozent-Marke, ist sie künftig nicht mehr im Bundestag vertreten - egal wie viele Direktmandate sie holt. Die CSU hat beschlossen, gegen die Reform zu klagen. Aus der Sicht des Staatsrechtprofessors Christoph Schönberger kann sich die Partei diese Mühe sparen. Er sieht keine Chance für die Beschwerde.

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