Zwei Männer sind an Christi Himmelfahrt bei Autounfällen ums Leben gekommen. Ein 31-Jähriger war mit seinem Auto in einem Wald bei Abensberg (Landkreis Kelheim) von der Straße abgekommen und gegen einen Baum gestoßen, wie ein Polizeisprecher sagte. Infolge der Wucht des Aufpralls überschlug sich das Auto und blieb auf dem Dach liegen. Rettungskräfte haben den Mann tot aus dem Fahrzeug geborgen. Weitere Menschen saßen den Angaben zufolge nicht in dem Auto.
Auch bei Waldmünchen (Landkreis Cham) ist ein 45-Jähriger mit einem Kleintransporter gegen einen Baum geprallt und noch an der Unfallstelle gestorben. Der Wagen wurde am Morgen in den Straßengraben geschleudert und stand beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits in Brand, wie die Feuerwehr mitteilte.
Anwohner hatten zuvor einen lauten Knall gehört und eine Rauchsäule aufsteigen sehen. Bei den Löscharbeiten stellte sich heraus, dass der Fahrer noch im Wrack eingeschlossen war – er musste mit schwerem Gerät geborgen werden. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.
Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 173 im oberfränkischen Landkreis Kronach sind drei Frauen ebenfalls am Feiertag schwer verletzt worden. Eine 85 Jahre alte Autofahrerin schwebt laut Polizei in Lebensgefahr.
Ersten Erkenntnissen zufolge wollte die Seniorin auf der B 173 zwischen Steinwiesen und Marktrodach nach links in eine Parkbucht abbiegen. Dabei stieß ihr Wagen aus zunächst unbekannter Ursache mit einem entgegenkommenden Auto zusammen.
Die 67 Jahre alte Fahrerin des zweiten Wagens und ihre gleichaltrige Beifahrerin wurden schwer verletzt, verließen das Auto jedoch selbst. Die Feuerwehr befreite die bewusstlose 85-Jährige aus ihrem Fahrzeug. Alle drei Frauen kamen in Krankenhäuser. Zwei Rettungshubschrauber waren den Angaben zufolge im Einsatz.
An Christi Himmelfahrt gibt es eine Häufung an schweren Unfällen
Auf der Bundesstraße 25 bei Donauwörth (Landkreis Donau-Ries) hat ein 38 Jahre alter Mann einen nagelneuen Luxus-Geländewagen zu Schrott gefahren. Der Autofahrer verlor laut Polizei die Kontrolle in einer Kurve, kam von der Fahrbahn ab, fuhr auf eine Leitplanke auf und überschlug sich mehrfach.
Er befreite sich selbst aus dem liegengebliebenen Fahrzeugwrack und kam mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Der Gesamtschaden ist enorm: Am Fahrzeug allein entstand der Polizei zufolge ein Totalschaden von rund 100 000 Euro, hinzu kommen etwa 20 000 Euro für die zerstörte Leitplanke und ein demoliertes Hinweisschild. Eine Eiche musste gefällt werden, da sie bei dem Unfall beschädigt wurde. Warum der Autofahrer von der Fahrbahn abgekommen ist, wird noch ermittelt.


