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Verkehr:Das soll in den kommenden Jahren auf der A 6 passieren

A 6 zwischen Heilbronn und A 7: Nur ein neun Kilometer kurzes Stück dieses Autobahnabschnitts liegt auf bayerischem Boden, der Rest wird von Baden-Württemberg gebaut - auf Wunsch des Bundesverkehrsministeriums wohl ebenfalls als ÖPP-Projekt. Wie die Bayern mit ihrem Teilstück umgehen, ist noch offen. Ende 2019 soll für alle Abschnitte Baurecht vorliegen. Für die Vergabe und Referenzplanung rechnet das Stuttgarter Verkehrsministerium mit zwei bis drei Jahren, anschließend folgen fünf bis sechs Jahre Bauzeit. Westlich von Heilbronn wird die Autobahn ebenfalls auf sechs Streifen erweitert - bis zur Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg nahe der A 5. Für diesen Abschnitt werden die Kosten auf 1,3 Milliarden Euro geschätzt. Die Arbeiten beginnen in diesem Frühjahr und sollen im Sommer 2022 beendet sein.

A 6 zwischen A 7 und Schwabach bei Nürnberg: Im Bundesverkehrswegeplan hat dieser 60 Kilometer lange Autobahnabschnitt nicht die höchste Priorität. Er ist lediglich als "weiterer Bedarf" gelistet. Aber vom bayerischen Innenminister hat die zuständige Autobahndirektion den Auftrag erhalten, die Planungen voranzutreiben und Baurecht zu schaffen. Wenn das gelungen ist, wird die Autobahndirektion beim Bund anklopfen, ob das Projekt vorgezogen werden kann.

A 6 zwischen Schwabach und Nürnberg-Ost: Im Süden Nürnbergs liegt die Verkehrsbelastung laut Autobahndirektion Nordbayern bei durchschnittlich 78 000 Fahrzeugen am Tag. Vor gut zehn Jahren wurde ein Teilabschnitt zwischen der Anschlussstelle Roth und dem Autobahnkreuz Nürnberg-Süd sechsstreifig, nun folgen die benachbarten Strecken. Es wird schon gebaut, 220 Millionen Euro stehen zur Verfügung.

© SZ vom 27.01.2017/vewo
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