Verkehrsvergehen:Geisterfahrer auf A 93 und A 94

Nachdem eine Frau ihren Fehler bemerkt hatte, wendete sie an einer Baustelle. Sie erwartet nun eine Anzeige, ein "empfindliches" Bußgeld und ein Fahrverbot. Falschfahrer auf der A 94 flüchtet nach Unfall.

Bei starkem Regen war am späten Samstagabend eine 81-Jährige als Geisterfahrerin auf der Autobahn 93 unterwegs. Aus Unachtsamkeit und wegen der starken Schauer sei sie an der Anschlussstelle Schwandorf-Mitte entgegen der Fahrtrichtung auf die Autobahn aufgefahren, teilte die Polizei mit. Mehrere Autofahrer, die der Falschfahrerin entgegenkamen, verständigten per Notruf die Polizei. Zahlreiche Polizeistreifen hätten sich dann auf die Autobahn begeben und den Verkehr zwischenzeitlich zum Stoppen gebracht. Schließlich wurde die Falschfahrerin bei der Anschlussstelle Schwandorf-Süd angetroffen. Sie hatte ihren Fehler bemerkt und im Bereich einer Baustelle gewendet. Die Frau erwartet nun eine Anzeige, ein "empfindliches" Bußgeld und ein Fahrverbot. Zudem müsse sie damit rechnen, dass die Führerscheinstelle ihre generelle Fahrtauglichkeit überprüfen wird, hieß es.

Auf der Autobahn 94 im Landkreis Altötting hat ein Geisterfahrer einen Unfall verursacht und ist dann einfach weitergefahren. Der Falschfahrer sei am Montagmorgen gegen 6 Uhr bei Neuötting in Richtung München auf der linken Spur gefahren, sagte ein Polizeisprecher. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, habe ein entgegenkommender Transporterfahrer ausweichen müssen. Dabei wurde das Fahrzeug gegen die Leitplanke geschleudert, überschlug sich und kam auf der Seite zum Stehen. Der 60-jährige Fahrer kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht noch nach dem Geisterfahrer.

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