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Verfassungstag:Bewahrung der Kulturstaatlichkeit

Im Vorjahr hatten Weihnachtsschützen den Bayerischen Verfassungstag mit Böllerschüssen eröffnet. In diesem Jahr wird es ruhiger zugehen, denn wegen der Coronakrise gibt es nur eine virtuelle Feier. Der Verfassungstag wird seit 1967 jeweils am 1. Dezember begangen, und zwar in Erinnerung daran, dass sich das bayerische Volk am 1. Dezember 1946 selber eine Verfassung gegeben hat. Das Hauptthema ist diesmal die Bewahrung der Kulturstaatlichkeit in Corona-Zeiten. Als Organisator des Verfassungstags fungiert die Bayerische Einigung/Bayerische Volksstiftung, der die Belange von Kunst und Kultur besonders am Herzen liegen, wie Präsident Florian Besold hervorhebt. Die Feier wird gestaltet von Musikern verschiedener Couleur (Henschel Quartett, Bob Ross und Blechschaden, Tölzer Knabenchor, Unterbiberger Hofmusik). Besold nennt deren Beitrag "die nobelste Form einer Anmahnung zur Erhaltung des Kulturstaats Bayern auch in schwierigster Zeit". Redner sind unter anderem Ministerpräsident Markus Söder, Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Peter Küspert, Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs. Das Video zum virtuellen Verfassungstag ist vom 1. Dezember an auf dem Youtube-Kanal der Bayerischen Einigung zu finden (www.bayerische-einigung.de).

© SZ vom 30.11.2020 / hak
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