US-Truppen in Deutschland:"Je mehr sie schießen, desto besser geht's uns allen"

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Bürgermeister von Grafenwöhr glaubt nicht an Truppenabzug

Als die Amerikaner im April 1945 Grafenwöhr einnahmen, kamen sie als Befreier und Besatzer. Geblieben sind sie als Freunde. US-Militärfahrzeuge unterwegs in der Oberpfalz, hier in Kleinfalz, Stadt Sulzbach-Rosenberg.

(Foto: Armin Weigel / picture alliance / dpa)

In Grafenwöhr sind die Menschen seit Jahrzehnten daran gewöhnt, dass die U.S. Army am Feld hinter dem Haus Krieg übt. Truppenabzug? Das soll wohl ein Witz sein.

Von Josef Wirnshofer

Der Bürgermeister klingt anders diesmal, genervter. Wieder so ein Tag, Radio, Fernsehen, waren alle schon da. Edgar Knobloch ist Bürgermeister der Stadt Grafenwöhr, ein Mann der CSU. Einer, der die Leute kennt und Trachtenjanker zur Bluejeans trägt. Man erwischt ihn im Auto, die Verbindung ist stabil, wenn es auch ein paarmal rauscht und ruckelt. Aber Rauschen und Ruckeln, damit wäre man schon beim Thema.

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