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Unterstützung für Betriebe:Bayern-Fonds wird verlängert

Der Bayern-Fonds, der im Zuge der Corona-Pandemie in Not geratene Unternehmen unterstützen soll, wird bis Jahresende 2021 verlängert. Das teilten Finanz- und Wirtschaftsministerium am Montag mit. Demnach sah die Europäische Kommission keine Einwände für eine zweite Verlängerung des bayerischen Rettungsschirms. Der Bayern-Fonds soll sogenannten systemkritischen Betrieben bei der Liquiditätssicherung helfen und sie vor der Übernahme durch ausländische Investoren bewahren; quasi "als letzte Reißleine für Unternehmen aller Branchen", so Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW). Verglichen mit anderen Corona-Hilfen richtet sich das Programm damit an eine vergleichsweise kleine Gruppe. Das Volumen des im Frühjahr 2020 beschlossenen Fonds beläuft sich auf 46 Milliarden Euro. Davon sind 26 Milliarden Euro als staatliche Garantien vorgesehen und 20 Milliarden Euro für "stille Beteiligungen". Dieses Engagement des Freistaats ist allerdings auf einige Jahre begrenzt. Stand Montag zählten die Ministerien nach eigenen Angaben 23 Anfragen, davon seien aktuell sechs Anträge in Bearbeitung. Für die parlamentarische Kontrolle ist ein Gremium des Landtags verantwortlich, dem Vertreter aller Parteien angehören.

© SZ vom 23.02.2021 / maxi
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