Mehrere Tage unentdeckt:Auto stürzt Hang hinab - Fahrer stirbt

Lesezeit: 1 min

Das Sudelfeld im Mangfallgebirge. (Foto: imago stock&people/imagebroker)

Bei einem Unfall am Sudelfeld ist ein Auto einen Hang hinabgestürzt. Der Fahrer, ein Mann aus Pullach im Isartal, verstarb noch vor Ort. Das Unglück blieb wohl mehrere Tage unentdeckt.

Am unteren Sudelfeld bei Bayrischzell ist ein Mann bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Wie die Polizeiinspektion Miesbach berichtet, wurde der Verunglückte am Montag, 22. August, gefunden. Der genaue Unfallzeitpunkt dürfte ersten Ermittlungen zufolge allerdings bereits ein oder zwei Tage zurückliegen.

Die Beamten wurden demnach am Montag gegen 14.15 Uhr über ein an der Alpenstraße abgestürztes Fahrzeug informiert. Vor Ort entdeckte die Polizei einen verunglückten Ford Focus sowie den mutmaßlichen Fahrer des Wagens. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Verunfallten um einen 38-jährigen Mann aus Pullach im Isartal im Landkreis München handelt. Augenscheinlich muss er mit seinem Fahrzeug auf der Bundesstraße 307 von Bayrischzell kommend in nördlicher Richtung gefahren und aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sein. Dort stürzte er etwa zwölf Meter einen Hang hinunter und wurde dabei aus seinem Auto geschleudert. Danach starb der Mann an der Unfallstelle.

Newsletter abonnieren
:Mei Bayern-Newsletter

Alles Wichtige zur Landespolitik und Geschichten aus dem Freistaat - direkt in Ihrem Postfach. Kostenlos anmelden.

Unfall blieb wohl längere Zeit unbemerkt

An dem Pkw entstand ein Totalschaden in Höhe von circa 15 000 Euro. Die Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Miesbach dauerte mehrere Stunden und wurde durch mehrere Freiwillige Feuerwehren aus der Region unterstützt. Die B307 musste für etwa zwei Stunden einseitig gesperrt werden. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen gehen die Beamten der Polizei Miesbach davon aus, dass der Unfall sich bereits im Laufe des Wochenendes ereignete und das abgestürzte Fahrzeug bislang nicht bemerkt worden war, weil die Unfallstelle von der Fahrbahn aus nur schlecht einzusehen ist.

Hinweise auf ein Fremdverschulden oder die Beteiligung Dritter gibt es bislang nicht. Die Polizeiinspektion Miesbach hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft München II die Ermittlungen zur Rekonstruktion des Unfallhergangs übernommen.

© SZ/kah - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

SZ PlusHaftentschädigung
:Wie viel ist dem Staat ein verpfuschtes Leben wert?

Immer wieder werden Menschen zu Unrecht ins Gefängnis gesperrt. Dafür zahlt der Staat eine sogenannte Haftentschädigung. Doch was kostet die verlorene Freiheit? Rechtsexperten sagen: Viel zu wenig.

Von Patrick Wehner

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: