Landkreise Roth und OberallgäuSechs Schwerverletzte bei Unfällen auf Bayerns Straßen

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Im Landkreis Roth und im Landkreis Oberallgäu musste die Polizei am Freitag zu zwei schweren Unfällen ausrücken.
Im Landkreis Roth und im Landkreis Oberallgäu musste die Polizei am Freitag zu zwei schweren Unfällen ausrücken. (Foto: Lando Hass/dpa)

Bei einem Unfall auf der A9 bei Schwanstetten werden sechs Personen verletzt, unter ihnen drei Kinder. Im Oberallgäu kommt ein Fahrer auf die Gegenfahrbahn. Bei beiden Unfällen sind Wohnmobile beteiligt.

In Bayern sind bei zwei Unfällen am Freitag mehrere Menschen verletzt worden, sechs von ihnen schwer. Während es im Landkreis Roth zu einem schweren Auffahrunfall kam, stießen im Landkreis Oberallgäu mehrere Fahrzeuge frontal zusammen.

Bei dem Auffahrunfall auf dem Standstreifen der Autobahn 9 bei Schwanstetten war ein Wohnmobil nach Angaben der Polizei wegen einer Reifenpanne auf den Streifen gefahren – ein Sattelzug sei dann auf den Campingbus aufgefahren. Zwei weitere Fahrzeuge prallten in der Folge auf den Lastwagen. Sechs Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer.

Der 46 Jahre alte Fahrer des Wohnmobils, seine 35-jährige Beifahrerin sowie ein sechsjähriges Kind erlitten schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Zwei weitere Kinder im Alter von acht und 14 Jahren sowie der 50-jährige Lkw-Fahrer wurden leicht verletzt. Rettungswagen brachten die Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Die Insassen der beiden anderen Fahrzeuge blieben bei dem Unfall im Landkreis Roth unverletzt.

Zahlreiche Kräfte von Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz. Die A9 war zeitweise komplett gesperrt. Der entstandene Sachschaden ist bislang noch unklar. Die Polizei bittet Zeugen des Unfalls vom späten Freitagabend, sich bei der Verkehrspolizei Feucht zu melden.

Bei einem anderen Unfall war ebenfalls ein Wohnmobil beteiligt, auch hier gab es drei Schwerverletzte. Der Unfall ereignete sich auf der Bundestraße 12 im Landkreis Oberallgäu, wo es zu zwei Frontalzusammenstößen kam.

Ein 24-Jähriger sei mit seinem Wagen in der Höhe von Seltmans nach links auf die Gegenspur geraten, teilte die Polizei mit. Dort kollidierte das Auto mit einem entgegenkommenden Wohnmobil. Das Wohnmobil wiederum sei dann auch auf die Gegenspur geschleudert und dort frontal in den entgegenkommenden Pkw eines 29-Jährigen geprallt.

Die Unfallursache ist bisher unklar

Der 24-Jährige wurde von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus seinem Auto befreit, wie es hieß. Er und zwei weitere Unfallbeteiligte kamen schwer verletzt in Krankenhäuser. An allen Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden. Der Gesamtschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.

Die Unfallstelle wurde insgesamt für rund vier Stunden komplett gesperrt. Warum der 24-Jährige am Freitagnachmittag mit seinem Auto von der Spur abkam, war noch unklar.

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