Straßenverkehr:Nach Corona-Tief - Zahl der Unfälle in Bayern steigt wieder

Straßenverkehr: Weil wieder mehr Menschen unterwegs sind, passieren auf Bayerns Straßen mehr Unfälle als in den vergangenen zwei Jahren. Hier ein Crash auf der A9 bei Marktschorgast.

Weil wieder mehr Menschen unterwegs sind, passieren auf Bayerns Straßen mehr Unfälle als in den vergangenen zwei Jahren. Hier ein Crash auf der A9 bei Marktschorgast.

(Foto: Thomas Janovsky/dpa)

Nachdem in den vergangenen zwei Jahren deutlich weniger Menschen auf bayerischen Straßen verunglückt sind, häufen sich die Polizeieinsätze wieder - bleiben aber unter dem Vor-Pandemie-Niveau.

Das Leben auf Bayerns Straßen ist wieder deutlich gefährlicher. Im ersten Halbjahr 2022 ereigneten sich verglichen mit dem gleichen Zeitraum 2021 mehr Unfälle, gleichzeitig stieg auch die Zahl der Unfallopfer, teilte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch in München mit. Demnach ereigneten sich in Bayern von Januar bis Juni 176 746 Verkehrsunfälle, 9,4 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021.

"Vergleichen wir die Zahlen des ersten Halbjahres 2022 mit dem gleichen Zeitraum 2019, sind es heuer bislang deutlich weniger Verkehrsunfälle, 2019 waren es noch mehr als 200 000", betonte Herrmann. Der Anstieg der Verkehrsunfälle und der Zahl der Verkehrsunfallopfer, insbesondere auf den Landstraßen, lasse sich also mit den pandemiebedingt sehr niedrigen Unfallzahlen des Vorjahres und einem seither gestiegenen Verkehrsaufkommen erklären.

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden erhöhte sich den Angaben zufolge im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 nun auf 21 871 (+13,0 Prozent). Dabei wurden 27 434 Personen verletzt (+14,4 Prozent) und 216 Personen getötet (+24,1 Prozent).

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