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Umwelt:Augsburg will CO₂ deutlich reduzieren

Augsburg will ein CO₂-Restbudget von höchstens 9,7 Millionen Tonnen Kohlendioxid beschließen, die die Stadt in Zukunft noch ausstoßen darf - was eine deutlich schärfere Umweltpolitik zur Einhaltung des Ziels nach sich ziehen wird. Allein durch die Möglichkeiten im eigenen Wirkungskreis, heißt es in einer Vorlage des Umweltreferats, könne die Stadt allerdings nur ein geschätztes Budget von 20 Millionen Tonnen einhalten. Bund und Land sollen deshalb in die Pflicht genommen werden. Die Stadt steht durch junge Klimaaktivisten, die neben dem Rathaus campieren, seit Monaten unter Druck, was ihre Klimapolitik anbelangt. Der Druck ist offenbar so hoch, dass Umweltreferent Reiner Erben (Grüne) deshalb am Freitag extra einen offenen Brief an das Klimacamp richtete, in dem er die Maßnahmen der Stadt zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens aufzählte. Er hoffe nun auf Unterstützung für den Klimapfad, den Augsburg eingeschlagen habe.

© SZ vom 23.01.2021 / ffu
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