Eine Landesministerin für Familie, Soziales und Arbeit macht sich idealerweise um den Kitt in der Gesellschaft verdient. Aber ihr Wirken läuft meist unter dem öffentlichen Radar. Im Terminplan der bayerischen Sozialministerin Ulrike Scharf (CSU) liest man häufig solche Dinge: Übergabe von Förderbescheiden, Grußworte im Akkord, ob an Lehrstühlen, in Kindergärten oder in der Behindertenarbeit. Da wird mal ein Assistenzroboter für Senioren begutachtet, mal erhält eine wohltätige Schlagersängerin eine Staatsmedaille. Richtig in den Fokus gerät eine Sozialministerin eigentlich nur, wenn es Ärger gibt.
BayernBeim Streit um die Kita-Finanzierung ist Ulrike Scharf mittendrin
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Ulrike Scharf (CSU) ist in Bayern Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales.
Peter Kneffell/dpaIn den Fokus gerät eine Sozialministerin eigentlich nur, wenn es Ärger gibt. Also beispielsweise, wenn der grüne Münchner Oberbürgermeister den kostenlosen Kindergarten streicht und dafür die Staatsregierung mitverantwortlich macht.
Von Johann Osel
