Bahnpanne bei TraunsteinUm 5 Uhr morgens: Nachtzug aus Zagreb evakuiert

Einsatz am frühen Morgen: Am Bahnhof in Traunstein war die Fahrt des Nachtzugs von Zagreb nach Stuttgart fürs Erste zu Ende.
Einsatz am frühen Morgen: Am Bahnhof in Traunstein war die Fahrt des Nachtzugs von Zagreb nach Stuttgart fürs Erste zu Ende. Foto: Bayerisches Rotes Kreuz/dpa

Wegen einer rauchenden Bremse an einem Waggon müssen mehr als 200 Fahrgäste am frühen Sonntagmorgen mehrere Stunden in einer Traunsteiner Turnhalle verbringen.

SZ bei Google bevorzugen

Am frühen Sonntagmorgen haben Rettungskräfte im oberbayerischen Traunstein einen Nachtzug evakuiert und mehr als 200 Fahrgäste vorübergehend in einer Turnhalle in Bahnhofsnähe untergebracht.

Der Alarm ging laut dem Bayerischen Roten Kreuz (BRK) um 5.11 Uhr ein. Anlass des Großeinsatzes für die Freiwillige Feuerwehr und die Ehrenamtlichen des BRK war nach Angaben der Einsatzkräfte ein befürchteter Brand an einem Waggon. Offenbar war an dem Wagen der kroatischen Staatsbahn eine defekte Bremse heiß gelaufen und hatte zu qualmen begonnen.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

Das Zugpersonal hatte den Qualm entdeckt, beim folgenden Halt im nächsten Bahnhof setzte die Traunsteiner Feuerwehr Feuerlöscher ein. Mehrere Passagiere, die Rauch eingeatmet hatten, wurden von Notärzten untersucht. Ins Krankenhaus musste jedoch keiner von ihnen. Auch der Sachschaden am Waggon blieb nach erster Einschätzung offenbar vergleichsweise gering.

Die Fahrgäste des Nachtzugs von Zagreb nach Stuttgart verloren allerdings viel Zeit. Sie mussten ungeplant etwa zweieinhalb Stunden in Traunstein verbringen, ehe sie ihr Gepäck aus den Waggons holen und die Fahrt in einem Ersatzzug fortsetzen konnten. Die viel befahrene Bahnstrecke zwischen Salzburg und München war für rund eine Stunde gesperrt.

© SZ/kpf - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Notfallmedizin
:Rettung aus der Luft

Die Mannschaft eines Rettungshubschraubers weiß vor der Schicht nie, was passiert – nur dass es schnell gehen muss. Eine Nachtschicht mit „Christoph München“.

SZ PlusVon Matthias Köpf

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: