Angeklagter schweigt weiter:Mord an Studentin: Ein Schrei in Todesangst

Angeklagter schweigt weiter: Justizbeamte nehmen dem Angeklagten im Landgericht Traunstein vor Prozessbeginn die Handschellen ab. Der Mann soll im Oktober 2022 eine 23-Jährige in Aschau im Chiemgau überfallen, geschlagen und stranguliert haben.

Justizbeamte nehmen dem Angeklagten im Landgericht Traunstein vor Prozessbeginn die Handschellen ab. Der Mann soll im Oktober 2022 eine 23-Jährige in Aschau im Chiemgau überfallen, geschlagen und stranguliert haben.

(Foto: Uwe Lein/dpa)

Vor knapp einem Jahr hatte der Mord an einer jungen Frau in Aschau für großes Aufsehen gesorgt. Nun muss sich ein 21-Jähriger deshalb vor dem Landgericht in Traunstein verantworten. Zu den Vorwürfen gegen ihn hat er sich bis heute noch nicht geäußert.

Von Benedikt Warmbrunn, Traunstein

Einmal wollte sie noch feiern gehen. Einmal noch mit ihren Freundinnen und Freunden quatschen, lachen, trinken, tanzen, dann wollte Hanna W. zurück nach Cluj in Rumänien, wo sie Medizin studierte. Die Freunde trafen sich abends am 2. Oktober 2022 bei einer Freundin in Aschau im Chiemgau, später zogen sie weiter, zur Disco "Eiskeller". Dort kamen sie um 23.15 Uhr an, sie durften an der wartenden Schlange vorbei, sie hatten einen Tisch reserviert, außerdem kannten sie die Türsteher und auch die Betreiber. Sie quatschten, lachen, tranken, tanzten. Alle, die dabei waren, berichteten später von einem harmonischen Abend.

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