TourismusSturm beeinträchtigt weiter Skibetrieb an der Zugspitze

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Ein Windsack weht bei stürmischem Wetter im Wind.
Ein Windsack weht bei stürmischem Wetter im Wind. (Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Garmisch-Partenkirchen (dpa/lby) - Starker Wind hat auch an Heiligabend teilweise den Skibetrieb beeinträchtigt. „Außer Betrieb“ meldet die Bayerische Zugspitzbahn auf ihrer Homepage für die Seilbahn zu Deutschlands höchstem Berg. Auch ein Lift am Zugspitzplatt konnte am Sonntag nicht fahren. In Betrieb war aber wieder die Zahnradbahn zur Zugspitze, die am Samstag nicht gefahren war.

Aufgrund des starken Windes könne es auch im Skigebiet Garmisch Classic zu Beeinträchtigungen an den Bahnen und Liften kommen, hieß es weiter bei der Zugspitzbahn.

Am Sudelfeld bei Bayrischzell und im Spitzingsee-Gebiet, wo am Samstag wegen des Sturms die Lifte stillstanden, lief der Skibetrieb am Sonntag wieder.

Die neue Gondelbahn am Ochsenkopf im Fichtelgebirge blieb hingegen laut Homepage auch an Heiligabend geschlossen. Sie sollte offiziell am Freitag starten. Doch das Wetter spielte nicht mit: Die Bahn konnte wegen des Sturms nicht fahren, auch eine dichte Schneedecke fehlte noch im nordbayerischen Mittelgebirge. 40 Zehn-Personen-Gondeln sollen künftig bis zu 2000 Personen pro Stunde auf den 1024 Meter hohen Berg bringen.

An der Alpspitze bei Garmisch-Partenkirchen musste erst die Lawinenkommission die Lage prüfen und die Pisten freigeben. Vielerorts herrschte am Sonntag oberhalb 1500 Metern weiter erhebliche Lawinengefahr, das bedeutet die Stufe drei von fünf Warnstufen.

Das Hauptproblem sei Triebschnee, der schlecht mit den darunter liegenden Schneeschichten verbunden sei, hieß es beim Lawinenwarndienst Bayern. Am Vortag hatte der am Bayerischen Landesamt für Umwelt angesiedelte Dienst für Hochlagen sogar die Stufe vier und damit große Gefahr gemeldet. Die Gefahr sollte aber bei milden Temperaturen in den nächsten Tagen weiter sinken.

© dpa-infocom, dpa:231224-99-399934/3

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