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Tödliche Unfälle:Zwei Bergsteiger sterben in den Alpen

Frühlingswanderung im Allgäu

Am Breitenbergs ist ein junger Mann tödlich verunglückt. (Archivbild)

(Foto: dpa)

Beim Bergsteigen sind zwei Männer im Allgäu und den Berchtesgadener Alpen ums Leben gekommen. Ein 18-Jähriger verunglückte tödlich, als er beim Abstieg vom Breitenberg stolperte und abstürzte. Beim Abstieg vom Gipfel des Hochthrons brach ein Bergsteiger aus bislang ungeklärter Ursache zusammen.

Beim Bergsteigen sind am Wochenende in Bayern zwei Männer ums Leben gekommen. Im Allgäu verunglückte ein 18-Jähriger aus Wuppertal tödlich. Wie die Polizei in Füssen am Samstag mitteilte, hatte er am Vortag beim Abstieg vom 1838 Meter hohen Breitenberg mit seiner Freundin den befestigten Weg verlassen. In unwegsamem Gelände stolperte der junge Mann und stürzte einen etwa 20 Meter hohen Absatz hinab. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.

Am Samstag kam es in den Berchtesgadener Alpen zu einem weiteren Todesfall. Beim Abstieg vom Gipfel des 1973 Meter hohen Hochthrons brach ein Bergsteiger zusammen. Andere Bergsteiger, die den Vorfall beobachtet, hatten leisteten sofort Erste Hilfe, wie die Polizei mitteilte. Auch die Reanimation durch die Rettungskräfte bleib erfolglos. Der Leichnam des Mannes wurde ins Tal geflogen.

Leiche von Bergsteigern aus Brandenburg überführt

Zudem ist zwei Wochen nach einem tödlichen Unfall im nordpakistanischen Hochgebirge ist die Leiche der verunglückten deutschen Bergsteigerin auf den Weg nach Berlin gebracht worden. Die aus Elsterwerda stammende Tote sei am Sonntag zunächst in Richtung des Golfs-Emirats Katar ausgeflogen worden, sagte Neknam Karim vom Expeditionsveranstalter Adventure Tours Pakistan. Sie werde an diesem Montag in Berlin erwartet.

Die anderen zehn deutschen Mitglieder der Expedition, die den 8047 Meter hohen Broad Peak im Karakoram-Gebirge bezwingen wollten, seien bereits am Freitag ausgereist. Die 39-jährige Bergsteigerin war nach Angaben des Veranstalters in einer Höhe von 5000 Metern am zwölfthöchsten Berg der Welt abgestürzt. Die Bergung der Leiche mit einem Hubschrauber verzögerte sich wegen schlechten Wetters. Sie war dann zunächst in ein Militärkrankenhaus in der Distrikthauptstadt Skardu und dann in die pakistanische Hauptstadt Islamabad geflogen worden.

© dpa/wolf
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