Tierschutz:Schlachthöfe betäuben schlampig - und es scheint ihnen egal zu sein

Schweinezucht

Schweine sollen vor dem Schlachten tief betäubt werden - so will der Gesetzgeber den Tieren das Schlimmste ersparen. In Bayern klappt das nicht immer.

(Foto: Carmen Jaspersen/dpa)
  • Bei der ersten Tierschutz-Sonderkontrolle im Auftrag des Verbraucherschutzministeriums kommt heraus, dass Schweine in bayerischen Schlachthöfen nach wie vor oft unzureichend betäubt werden.
  • Mitarbeiter von Schlachthöfen seien demnach vereinzelt nicht in der Lage, eine ausreichende Betäubung festzustellen und nachzubetäuben.
  • Kritisiert werden außerdem die laschen Bußgelder für die Betriebe, wenn diese sich massive Tierschutzverstöße zu Schulden kommen lassen.

Von Katrin Langhans

Die Missstände an bayerischen Schlachthöfen halten sich offenbar hartnäckig. Besonders die sichere Betäubung der Schweine vor der Schlachtung bereitet den Betrieben abermals Probleme. Prüfer fanden im Oktober und im November erneut gravierende Mängel im Tierschutz bei fast jedem dritten Betrieb, der aufgrund vorheriger schlechter Ergebnisse nachkontrolliert werden musste.

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