Die Kaninchen sind offensichtlich betäubt, sie liegen auf dem Rücken, die Pfoten von sich gestreckt. Zwei Personen in Schutzkleidung befinden sich in dem Raum, auf Regalen stehen Geräte mit Monitoren, es sind Schläuche zu sehen, Kabel. Eine Frau sprüht eine Flüssigkeit auf die Brust eines Kaninchens, dann ritzt sie das Fell auf, setzt eine Nadel – jetzt fließt das Blut, das ein Gerät aus dem Körper des Tiers pumpt.
TierversucheKaninchenblut vom Bauernhof
Lesezeit: 9 Min.

Der Asamhof in Kissing hält Tausende Kaninchen für pharmazeutische Zwecke – wirbt aber öffentlich mit Bioprodukten und Regionalität. Bilder von Tierschützern geben erstmals Einblick in einen Geschäftszweig, der umstritten ist.
Von Florian Fuchs und Christian Sebald
