"Wir sind nur die Ersten, die Alarm schlagen, nicht die Einzigen", sagt Silke Würzberger. Sie ist seit Anfang des Jahres Geschäftsführerin des Gostner Hoftheaters, des ältesten Privattheaters Nürnbergs, einer lauschig hinter Efeuranken versteckten Institution für anspruchsvolles Sprechtheater, basierend auf einer Vereinsstruktur und tief verwurzelt in der kulturellen Historie der Stadt. Dem Gostner fehlen 150 000 Euro, um die Spielzeit zu Ende zu bringen. Der am 8. Dezember erstmals öffentlich gemachte Hilfeschrei klingt einigermaßen dramatisch.
Theater NürnbergEin Idyll, von der Pleite bedroht
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150 000 Euro fehlen: Das Gostner Hoftheater in Nürnberg braucht die Unterstützung der Crowd, um die Spielzeit beenden zu können. Andere Privattheater stehen vor ähnlichen Herausforderungen.
Von Andreas Thamm, Nürnberg
