Teublitz:Streit um Gewerbegebiet

Der Streit um ein 21 Hektar großes Gewerbegebiet im oberfränkischen Teublitz geht jetzt vor Gericht. Am Freitag hat der Landesbund für Vogelschutz (LBV) beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof Klage gegen das Projekt an der A 93 eingereicht. Der LBV will nicht akzeptieren, dass das Gewerbegebiet an einer Autobahnabfahrt mitten in der freien Landschaft eingerichtet werden soll. Dadurch werde der Zersiedelung der Landschaft und weiterem Flächenfraß Vorschub geleistet, heißt es beim LBV. Außerdem kritisiert der Verband, dass ein wertvoller Mischwald fallen soll. Die Oberpfalz sei schon jetzt bayernweiter Spitzenreiter beim Flächenfraß. Im Freistaat werden jeden Tag elf Hektar freie Landschaft in Flächen für Wohn- und Gewerbegebiete sowie für Straßen und andere Verkehrswege umgewandelt. Die Staatsregierung hat zugesagt, den Flächenfraß zu halbieren. "In Sonntagsreden wird das Flächensparen gebetsmühlenartig beteuert", sagt der LBV-Mann Christoph Bauer. Aber wenn es konkret werde, kneife die Politik. So könne es nicht weitergehen.

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