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Tarifkonflikt:Warnstreik der Busfahrer

Rund 150 Busfahrer haben sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi am Mittwoch an Warnstreiks in drei bayerischen Städten beteiligt. In Aschaffenburg, Coburg und Kaufbeuren habe sich "damit die klare Mehrheit der Belegschaften" an der Aktion beteiligt. Hintergrund ist ein Tarifstreit im privaten Busgewerbe in Bayern. "Besonderen Unmut" laut Verdi habe dabei das Vorgehen zweier Coburger Unternehmen erregt, die auf den Warnstreik der Beschäftigten mit einer kompletten Aussperrung geantwortet hätten. "Wenn dieses Beispiel den Takt für die weitere Tarifrunde vorgibt, dann muss man sich auf harte Bandagen einstellen", warnte die Gewerkschaft.

© SZ vom 10.09.2020 / maxi

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