Tanken in BayernHohe Dieselpreise: Hier trifft es besonders viele Menschen

Lesezeit: 1 Min.

Ganz so hoch sind die Preise zwar nicht mehr. Aber bei deutlich mehr als zwei Euro liegt der Liter Diesel noch immer.
Ganz so hoch sind die Preise zwar nicht mehr. Aber bei deutlich mehr als zwei Euro liegt der Liter Diesel noch immer.
Foto: Jonas Walzberg/dpa

Gut hat’s, wer ein E-Auto fährt. Doch in manchen Regionen Bayerns sind Dieselmotoren noch sehr verbreitet. Vom Preisschock betroffen sind vor allem ländliche Bereiche.

SZ bei Google bevorzugen

Wer tanken muss, leidet unter den hohen Spritpreisen. Doch wie viele Autos mit Verbrennungsmotor es gibt, unterscheidet sich je nach Region erheblich. Ein Blick in die gerade veröffentlichte Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes zum Fahrzeugbestand zu Jahresbeginn verrät, wo in Bayern die Spritpreise besonders wehtun.

Dass vor allem der Dieselpreis gestiegen ist, trifft im Zulassungsbezirk Haßberge besonders viele Menschen. Denn dort gibt es mit 271 Fahrzeugen pro 1000 Einwohnern die höchste Dieselautodichte in Bayern. Dahinter folgen die Zulassungsbezirke Rhön-Grabfeld mit 267 und Cham Dingolfing-Landau mit 250. Hybride mit Dieselmotor wurden dabei nicht mitgerechnet.
Die wenigsten Diesel gibt es dagegen in München mit 117 pro 1000 Einwohnern, gefolgt von Augsburg mit 120 und Hof mit 124.

SZ Bayern auf Whatsapp
:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion – jetzt auf Whatsapp abonnieren

Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat für Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergründe direkt aufs Handy bekommen möchten.

Die meisten Benziner pro 1000 Einwohner finden sich in Kronach mit 450 pro 1000 Einwohnern, dicht gefolgt von Coburg mit 449. Der Landkreis Hof liegt mit 439 auf Rang drei.

Die wenigsten Benziner gibt es erneut in München mit 269 pro 1000 Einwohnern, gefolgt von Nürnberg mit 270 und Würzburg mit 274. Auch hier sind Hybride mit Benzinmotor nicht in den Zahlen berücksichtigt.

Wer ein Elektroauto fährt, kann die Tankstellenpreise entspannt betrachten. Hier liegen die Heimatstädte der beiden Autohersteller Audi und BMW, Ingolstadt und München, mit 73 und 54 an der Spitze. Es liegt nahe, dass die Eigenzulassungen und Firmenwagen der beiden Unternehmen die Zahl hier nach oben beeinflussen. Lässt man die beiden Städte außer acht, liegen, Erlangen-Höchstadt und Starnberg mit 44 und 43 reinen Stromern pro 1000 Einwohnern vorne. Die wenigsten gibt es in Hof und Augsburg mit je 17 pro 1000 Einwohner.

© SZ/DPA - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Letzte Tankstelle vor der Grenze
:Hier will keiner mehr tanken

Weil Benzin im nahegelegenen Österreich deutlich günstiger ist, fahren viele deutsche Autofahrer zum Tanken über die Grenze. Und Karl Augenstein in Egglfing? Der bangt jetzt um den Fortbestand seiner Tankstelle.

Von Patrick Wehner

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: